Raider heißt jetzt Twix (gut, schon ein klitzeklein wenig länger….), aus @3GoldeneRegeln wird @berndbloggt und dieser Blog ist auf eine eigene Domain umgezogen. Ab sofort findet ihr mich auf www.berndbloggt.de. Dieser WordPress-Account hier wird in den nächsten Tagen gelöscht werden. Danke für alle bisherigen Besuche und Kommentare. Ich hoffe, ihr schaut auch mal auf berndbloggt.de vorbei bzw. aktualisiert eure RSS-Abos.
App der Woche: Hero Academy
20 JanUnglaublich, aber wahr: Ich als überzeugter Antistratege habe ein asynchrones Rundentaktikspiel zur App der Woche gekürt. Hero Academy ist aber echt ein feines kleines Spiel. Mit Menschen und Dunkelelfen stehen sich zwei gut ausbalancierte Parteien gegenüber (Dunkelelfen erst via In-App-Kauf zur ansonsten kostenlosen App), weitere sollen folgen. Macht echt richtig Laune und ist daher eine Empfehlung wert.
Kleiner Hinweis in eigener Sache: Dieser Blog zieht in Kürze um, sobald es meine freie Zeit erlaubt. Keine Bange, Infos dazu folgen rechtzeitig an dieser Stelle.
Tags:iPad, iPod Touch, iPhone, GamersGlobal, Hero Academy
Real Racing 2: <3, Shift 2 Unleashed: Origin-Schmerz
13 JanIn Apples jährlicher „12 Tage, 12 Geschenke“-Aktion gab es unter anderem auch EAs Shift 2 Unleashed aus der Need for Speed-Reihe für lau. Die „große“ Version (PC/Konsolen) war einer meiner ersten Tests für GamersGlobal und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Dachte ich mir, ich schau mir mal die iPad-Fassung an. Nach all dem Hickhack um EAs Origin Plattform muss ich allerdings zugeben: Ich hätte es besser wissen müssen…
Nicht nur, dass mich die App gleich zu Beginn per Push-Dialog auf EAs 100-Spiele-Vergünstigungen hinwies (einem geschenkten Gaul…) Nein, auch das nervige Betteln (nach jedem Rennen) sich doch bei Origin zu registrieren, ging mir recht schnell auf den Zeiger. Sorry EA, so nicht. Bislang hat mich keine App mehr als einmal gefragt, mich bei Game Center oder OpenFeint anzumelden (und dort bin ich gerne Mitglied, weil es für iOS relevante Plattformen sind). Einmal zum Start, wo man als User entscheidet, ob man sich anmelden möchte oder nicht, sollte Standard sein. Schade, denn Shift 2 Unleashed macht ansonsten einen ganz spaßigen Eindruck. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte die App für 3,99 Euro (iPhone) bzw. 6,99 Euro (iPad) gekauft, hätte mich das doch gewurmt.
Dann erinnerte ich mich an das gute „alte“ Real Racing 2 HD. Lange nicht und bislang außerdem viel zu wenig gespielt, dachte ich mir, ich schau mir Firemints iOS-Rennspiel-Primus mal im direkten Vergleich an. Preislich liegen die beiden Titel gleichauf bzw. ist die iPad-Version sogar günstiger, als der EA-Titel. 3,99 Euro kostet Real Racing 2 fürs iPhone, 5,49 Euro fürs iPad. Das Spiel sieht nicht nur um einiges besser aus, sondern fühlt sich (für mich) auch besser auf iOS optimiert an (bezogen auf die UI, etc.) Zudem nervt es nicht mit einem auf iOS ohnehin irrelevanten, und selbst auf PC zumindest bislang noch wenig bedeutsamen Social Network.
Wie gesagt, Shift 2 Unleashed ist kein schlechtes Rennspiel. Die intensive Helmkamera funktioniert am iPad richtig gut (fühlt sich etwas entschärft an im Vergleich zur PC-Fassung). Wer sowieso über einen Origin-Account verfügt oder von Real Racing vielleicht schon genug hat, darf durchaus einen Blick riskieren. Alle anderen Rennspiel-Fans drehen lieber eine Runde in Firemints Boliden, selbst wenn mich der AirPlay gestützte Mehrspieler-Part (zumindest in meinem WLAN-Netz) nicht wirklich überzeugen konnte.
Tags:iPad, iPhone, iPod Touch, Origin, Real Racing 2, Shift 2 Unleashed
App der Woche: Mage Gauntlet
12 JanÜber Mage Gauntlet, die App dieser Woche, wollte ich schon lange schreiben. Ein echtes Kleinod für alle Action-Adventure-/-Rollenspiel-Fans. Das Abenteuer mit Lexi hat mir richtig viel Spaß gemacht. Aber ich kam erst jetzt im Urlaub dazu, das Spiel ausführlich und gebührend lange zu spielen. Skyrim ist wohl nicht ganz unschuldig daran… Für alle, die den Titel bislang verpasst haben: Kaufen! Solange ihr auch nur leichtes Interesse für dieses Genre habt, werdet ihr den Kauf sicher nicht bereuen. Für alle Fans von Hüten: ebenfalls kaufen (ich habe nie verstanden, was an Hüten in Spielen so faszinierend sein soll…)
Tags:GamersGlobal, iPad, iPhone, iPod Touch, Mage Gauntlet
Lichtduscher-Aliens infiltrieren das Wohnzimmer
29 DezSeit Anfang Dezember habe ich so ein Lichttherapiegerät (umgangssprachlich auch Lichtdusche genannt) im Einsatz. Zwar ist die Winterdepression (oder auch saisonal-affektive Störung) bei mir zum Glück nicht sonderlich stark ausgeprägt, ich konnte aber trotzdem immer einen signifikanten Abfall meiner Motivation und so ein gewisses Gefühl von Trägheit und Niedergeschlagenheit in den Wintermonaten feststellen. Wer das nicht kennt, braucht vermutlich gar nicht weiterlesen
Jedenfalls muss ich dazu jetzt mal einen Post loswerden. Warum? Ganz einfach: Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Menschen gibt, die diese Investition scheuen – ebenso wie ich lange Zeit – weil sie nicht genau wissen, ob so ein Gerät denn wirklich etwas bringt. Schließlich sind diese Teile nicht ganz billig. Nach langer Überlegung habe ich mir kürzlich das Philips HF3319/01 gegönnt. 170 Euro für eine verkackte Lampe? Ja, krass. Dachte ich mir auch. Aber man kann da auch noch bei Weitem mehr hinlegen. Das Gerät von Philips war in einem schon etwas älteren Testbericht – den ich dummerweise gerade nicht mehr finde – Preisleistungssieger. Also dachte ich mir, ich probier das jetzt mal aus.
Wie funktioniert so eine Lichttherapie überhaupt? Ihr setzt euch jeden Tag (empfehlenswerterweise morgens, mittags geht aber auch; später sollte es nicht sein, Stichwort: Einschlafprobleme) mindestens 30 Minuten vor das Gerät (bei 20cm Entfernung; ab 30cm sind schon 60 Minuten nötig, bei 50cm Entfernung 2 Stunden). Braun wird man davon selbstverständlich nicht. Ein UV-Filter verhindert jegliche UV-Strahlung. Ist ja auch keine Sonnenbank. Bei mir sieht das in der Praxis so aus: Ich stehe morgens auf, koche mir meinen obligatorischen Kaffee und hock mich damit an den Esstisch, unmittelbar neben mir die Lampe, vor mir das iPad mit Reeder und/oder meiner Twitter-Timeline. In kurzen Lesepausen schau ich auch mal direkt in die Lampe, ansonsten strahlt sie aber immer seitlich in mein Blickfeld. Ja, das geht selbst mit dem für seine Spiegelungen berühmt-berüchtigtem iPad-Display ganz passabel. Bücherlesende Kindle-Besitzer lachen sich bitte jetzt ins Fäustchen.
Die Lampe ist verdammt hell, aber dennoch nicht extrem blendend. Trotzdem ist es anfangs ziemlich ungewohnt, gerade wenn die Augen früh noch nicht so recht aufgehen wollen. Wenn man draußen durch den Flur läuft, sieht es aus, als ob Aliens gerade das Wohnzimmer infiltrieren. Ist aber Gewohnheitssache. Nach zwei/drei Tagen hat es mich schon nicht mehr gestört. Von den wohl ab und an anfänglich auftretenden Nebenwirkungen von Kopfschmerzen oder trockenen Augen konnte ich bei mir jedenfalls nichts beobachten.
Und die Wirkung? Ich kann nur sagen: Ich fühle mich deutlich besser. Klar, sowas ist schwer messbar. Wie gesagt, ich wende die Lampe seit mittlerweile knapp vier Wochen regelmäßig jeden Tag an und davon abgesehen habe ich mein Leben nicht verändert. Insofern kann ich zumindest sagen, es hat mit der Lampe zu tun. Ob das nun ein Placebo-Effekt ist oder nicht, ist mir eigentlich egal. Hauptsache, es wirkt. Wer also unter ähnlichen Symptomen zu leiden hat, und sich nicht sicher ist, ob er in eine derartige Lampe investieren soll, dem kann ich nur dazu raten. Keine Ahnung, ob es eine billigere auch getan hätte. Eine teurere war in meinem Fall jedenfalls nicht nötig.
Tags:Lichtdusche, Lichttherapie, Philips HF3319/01, Winterblues, Winterdepression
iPhone-Netzprobleme? Neu-Aufsetzen kann helfen
23 DezMein erster iPhone-Umstieg und gleich fiese Probleme. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Klar, kann passieren, ist ja auch nur Software, aber trotzdem: es nervt. Wer mir auf Twitter folgt, hat vermutlich meine Nachforschungen ein wenig mitbekommen. Aber wie immer von vorne:
Nach dem Umstieg auf das iPhone 4S hatte ich so meine Probleme mit dem mobilen Internet und teilweise auch mit der Erreichbarkeit für Anrufe. Ich hatte mein Telefon aus dem Backup meines alten iPhones (das 4er) wiederhergestellt, anstatt es als neues Gerät zu konfigurieren. Schließlich wollte ich alle Daten, Einstellungen und Apps exakt so wieder auf dem Telefon haben, wie bisher. Ich hatte daraufhin aber häufiger diverse Probleme, unter anderem dass entweder die Datenverbindung einfach unmotiviert wegrauschte, obwohl mir fröhlich ein „3G“ in der Statuszeile entgegenlachte, dass ich für Anrufe nicht erreichbar war, dass die Datenverbindung weg war an Orten, wo ich vor dem Wechsel immer perfekten Empfang hatte, etc. Meist half nur ein Reboot des Geräts, der dann kurzfristig die Symptome verschwinden lies.
Da der Wechsel aber ungefähr in die Zeit fiel, in der O2 auch zunehmend in Ungnade wegen ihrer Netzprobleme geriet, außerdem auch bei T-Mobile offenbar die SIM-Karte bei aktivierter SIM-Pin die Ursache für ein ähnliches Verhalten zu sein schien, war ich mir nicht sicher, wo ich denn nun meine Problemanalyse beginnen sollte. Zunächst deaktivierte ich also meine SIM-Pin. Das half erstaunlich gut. Aber erstens nicht in 100% der Fälle, zweitens war es auch nicht gerade ein gutes Gefühl. Die SIM-Pin erfüllt ja durchaus einen nicht unerheblichen Zweck. Auch das Update auf iOS 5.0.1 konnte keine Abhilfe schaffen.
Ergo wandte ich mich an den Apple-Support. Die überaus freundliche Dame empfahl mir mehrere Schritte auszuprobieren. Zunächst: Ein Reset der Netzwerkeinstellungen. Unangenehm, weil man hinterher alle mühsam angesammelten W-Lan-Passwörter neu eingeben muss, aber verschmerzbar. Schnell war jedoch klar, dass das in meinem Fall nichts half. Ihr zweiter Tipp war das Konfigurieren des iPhones als neues Gerät. Einige Tage habe ich mich davor gedrückt, dann aber doch in den sauren Apfel… Ach, lassen wir die stumpfen Wortspiele. Also, versucht alle Daten zu sichern (Backup bringt in dem Fall ja nichts). Gut, ein paar Dinge, wie alte SMS (ist mir persönlich nicht sonderlich wichtig) oder bestimmte App-Einstellungen natürlich vergessen bzw. nicht möglich gewesen, diese wegzusichern. Irgendwie doch erstaunlich, wie viel Zeug sich in einem Jahr auf einem Smartphone ansammelt.
Das Neu-Aufsetzen ist nun knapp zwei Wochen her. Ich habe wieder eine mit Pin geschützte SIM-Karte und kann keinerlei Empfangsprobleme oder andere Schwierigkeiten hinsichtlich mobilem Datentransfers beobachten. Wer also ähnliche Symptome feststellt bei einem iPhone, das aus einem früheren Backup wiederhergestellt wurde, sollte den Neuanfang vielleicht auch mal in Betracht ziehen. Schmerzhaft, aber wenigstens habe ich jetzt wieder ein aufgeräumtes Gerät und wir haben uns alle wieder lieb, mein iPhone, O2 und ich.
Tags:Empfangsprobleme, iPhone 4S, Mobile Daten, Netzwerkproblem, SIM-Pin
App der Woche: Mini Motor Racing
21 DezFür die heutige App der Woche habe ich mir den charmanten Arcade-Rennspaß Mini Motor Racing angesehen. Hat zwar kleinere Probleme, wie eine hin und wieder leicht hakelige Steuerung und hinterlässt bei mir persönlich zwecks überteuren Wagenfreischaltungen (§30.000 erspielen sich wohl nur Masochisten, In-App-Kauf kommt für mich aber nicht in Frage) einen zwiegespaltenen Eindruck, aber trotzdem fahre ich immer wieder gerne eine Runde mit den Miniatur-Boliden.
Tags:GamersGlobal, iPad, iPhone, iPod Touch, Mini Motor Racing
Wir schweifen ab – Folge 7
19 DezKleiner Hinweis in podcastiger Sache: Ausgabe 7 unseres Indiespiele-Podcasts Wir schweifen ab ist seit gestern verfügbar. Viel Spaß beim Hören!
Tags:Indie, Podcast, PSN, Wir schweifen ab, XBLA
PS3-Controller mit Mac verbinden
14 DezDa es selbst gestandene Zocker wie Breakfast-Podcaster Manu überrascht, dachte ich mir, ich verblogge das mal schnell. Das PS3 Gamepad lässt sich wunderbar über Bluetooth am Mac verwenden. Eine kurze Internet-Recherche hat ergeben, dass der Support scheinbar bereits seit 10.6 (Snow Leopard) enthalten ist. Ich verwende 10.7 (Lion) und habe es erfolgreich mit Trine 2 ausprobiert.
Lustig natürlich: Im ersten Moment habe ich zunächst mal die PS3 im Nebenzimmer eingeschaltet, als ich vor dem iMac auf die PS-Taste drückte. Natürlich muss der Controller erst mit dem Mac verbunden werden. Das Pairing funktioniert wie bei der Verwendung eines Controllers an einer fremden PS3: Zunächst per USB-Kabel das Gamepad mit dem Mac verbinden, PS-Taste drücken, abstecken. Daraufhin erschien bei mir ein Bluetooth-Dialog, der mich nach einem Code fragte. Die übliche(?) Kombination 0000 hat sofort funktioniert. Danach hatte ich bei Trine 2 im Konfigurationsmenü das Gamepad zur Auswahl. Herrlich!
Update: Kleiner Hinweis am Rande, falls sich jemand wundern sollte: die roten LEDs des Controllers leuchten bei Verwendung am Mac nicht.
Meta-Social Network
13 DezKürzlich bin ich (erneut) auf Path aufmerksam geworden. Da sich viele von der App (gibt’s für iOS und Android gleichermaßen) begeistert zeigten, dachte ich mir, ich gebe dem Ganzen auch endlich mal eine Chance. Version 2 der App ist wirklich äußerst gelungen und im Vergleich zu den Apps von Google oder Facebook macht es mir sehr viel Spaß, sie auch zu verwenden.
Path verfolgt den Ansatz, sich nicht blind mit zig hundert Menschen zu verbinden, sondern ist auf maximal 150 Leute beschränkt. Das ermutigt dazu, nur die wirklich engen Freunde einzuladen und nicht bei jedem ehemaligen Schulkollegen aus Höflichkeit auf „Freundschaft akzeptieren“ zu klicken. Dieser „private“ Ansatz gefällt mir. Außerdem ist es möglich, aus Path heraus auf Twitter, Foursquare, Facebook oder Tumblr (was ich nicht nutze) zu posten. Google+ fehlt (mir) hier vielleicht noch, wobei es damit ja ohnehin nur schleppend voranzugehen scheint.
Einziges Problem: Viele meiner engen Freunde haben entweder (noch) kein Smartphone oder bleiben lieber bei Facebook. Letzteres macht mir persönlich aber schlicht keinen Spaß in der Verwendung. Unübersichtlich, langsam und überfrachtet. Dadurch, dass ich aber auf Wunsch (und simplen Knopfdruck) meine Posts von Path aus auch auf nahezu alle von mir bislang genutzten Social Networks schicken kann, und zwar jeweils einzeln ausgewählt, werde ich die App jetzt mal testweise als Hub, quasi als Meta-Social Network verwenden. Ich bin gespannt, wie der Versuch verläuft.
Tags:Facebook, Google, Path, Social Network




